Zahnarztpraxis im Luisenviertel
Dr.med.dent. Heinrich Florian Schmitz
Friedrich-Ebert-Str. 79
42103 Wuppertal

Telefon: (0202) 30 42 43
Fax: (0202) 30 16 02
E-Mail: zahnarzt-luisenviertel@gmx.de

Sie finden uns im Luisenviertel.

Sie erreichen uns mit der Schwebebahn (Hst. Robert-Daum-Platz) und mit den Buslinien 601, 611, 619, 649 und B69 (Hst. Robert-Daum-Platz).

Mit dem Auto fahren Sie über den Robert-Daum-Platz, in die Brillerstr. und sofort rechts in die Friedrich-Ebert-Str.

Parkmöglichkeiten finden Sie dann linksseitig in dem Parkhaus "Gesundheitszentrum" gegenüber unserer Praxis.


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Montag:
08:00 - 13:00 Uhr
15:00 - 18:00 Uhr
Dienstag:
08:00 - 13:00 Uhr
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Mittwoch:
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Donnerstag:
08:00 - 13:00 Uhr
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Freitag:
08:00 - 13:00 Uhr
Alle 14 Tage sind wir donnerstags bis 19.00 Uhr für Sie da.

News

Strahlend gut informiert

Ästhetik und ein gesunder Lebensstil sind heutzutage in aller Munde. Dazu zählen auch makellose Zähne, denn ein schönes Lächeln gilt als wahrer Türöffner. Was Menschen selbst für ihre Zahngesundheit tun können, was rote und weiße Ästhetik damit zu tun haben und wieviel Mathematik dahintersteckt – diesen und weiteren Fragen geht die Ausgabe 118 der Patientenzeitschrift ZahnRat auf den Grund.

Selbst ist der Mensch Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürsten, weniger Zucker und Säure – Prophylaxe ist gar nicht so schwer. „Die Gesundheit von Zähnen und Mundraum steht im Vordergrund und dafür können Patientinnen und Patienten durch die eigene Pflege und Fürsorge viel tun. Für viele sind schön anzusehende Zähne aber ebenso wichtig. Dem wird diese Publikation gerecht“, erklärt Dr. Thomas Breyer, Präsident der Landeszahnärztekammer Sachsen.

Hell, heller, Bleaching Weißere Zähne vom heimischen Badezimmer aus? Was auf den ersten Blick verlockend klingt, hat beim genaueren Hinsehen einige Tücken. Um sich im Dschungel der Bleaching-Methoden zurechtzufinden, lohnt sich immer der Gang zur eigenen Zahnärztin oder zum Zahnarzt. Sie beraten individuell und punktgenau. Was viele nicht wissen: Frei verkäufliche Bleaching-Produkte haben eine gesetzlich vorgeschriebene Höchstkonzentration und deshalb eine geringe Wirksamkeit.

Neben der sanften Zahnaufhellung gibt es auch bei Füllungen oder Zahnersatz eine Vielzahl an innovativen Lösungen, die von der Rekonstruktion abgebrochener Schneidekanten bis hin zu individuell hergestelltem Zahnersatz aus dem zahntechnischen Labor reichen. Wer die Kosten dafür trägt? Der neue ZahnRat gibt Aufschluss darüber.

Der achtseitige Patientenratgeber liegt ab sofort kostenfrei in den rund 2.400 sächsischen Zahnarztpraxen aus und ist im Internet als PDF zum Herunterladen verfügbar.
Weitere Informationen unter www.zahnrat.de, auf Facebook www.facebook.com/zahnrat.de oder www.instagram.com/zahn.rat/.

Zahngesunde Schultüte

Aufgeregt stehen sie auf dem Schulhof. Der Einschulungstag ist endlich gekommen! Mit dem Ranzen auf dem Rücken und der Schultüte in der Hand freuen sich die Erstklässlerinnen und Erstklässler auf ihren großen Tag. Aber womit die Schultüte am besten befüllen? Die Initiative proDente rät zu einem bunten Mix aus ausgewählten Süßigkeiten und kleinen Geschenken. Die besten Ideen und Tipps gibt es in der proDente Checkliste Schultüte. Zudem bietet proDente kostenfreie Kinderbücher rund um gesunde Zähne für die Schultüte an.

Auch wenn sie traditionell Süßigkeiten enthält und mancherorts sogar „Zuckertüte“ heißt: Lieber einige wenige ausgewählte Süßigkeiten statt zu viel Zucker. Denn Kinder und Jugendliche in Deutschland verzehren etwa doppelt so viele Süßwaren und Snacks und nur halb so viel Gemüse und Obst wie empfohlen. „Ein hoher Zuckerverzehr erhöht nicht nur das Risiko für Übergewicht und Diabetes, sondern schadet auch den Zähnen“, erklärt Dr. Romy Ermler, Vorstandsvorsitzende der Initiative proDente e.V. und Vizepräsidentin der Bundeszahnärztekammer (BZÄK). „Denn Zucker ist Nährstoff für Bakterien und kann so auf Dauer Zahnkaries verursachen.“ Am besten nur eine Handvoll Lieblingssüßigkeiten des Kindes in die Schultüte legen oder zahnfreundliche Alternativen auswählen. Zuckerfreie Produkte sind mit dem Siegel „Zahnmännchen“, dem Zahn mit weißem Schirm, gekennzeichnet. Rund um gesunde Zähne bietet die Initiative proDente zwei Kinderbücher an. Hier kostenfrei für die Schultüte erhältlich.

Bunter Mix aus Dingen, die Kindern Freude bereiten Die proDente Checkliste Schultüte enthält viele Ideen und Tipps, die Kindern Lust auf Schule machen. Die kleinen Geschenke sind eine zahnfreundliche Alternative zu klassischen Süßigkeiten. Wie wäre es mit einem Freundebuch, in das sich die neuen Klassenkameradinnen und Klassenkameraden eintragen können? Ein erster eigener Geldbeutel oder ein cooler Schlüsselanhänger unterstützen die zunehmende Selbständigkeit der Kinder. Aber auch nützliche Dinge wie lustige Aufkleber oder schicke Stifte stehen hoch im Kurs. „Aus fünf Kategorien können sich Eltern und Freunde je nach Interesse des Kindes in der Checkliste Anregungen für eine zahnfreundliche Schultüte holen und sie individuell zusammenstellen“, erläutert Dirk Kropp, Geschäftsführer der Initiative proDente e.V. „Von vorab gefüllten Schultüten, die im Handel angeboten werden, ist hingegen abzuraten. Sie enthalten meist viel Süßes mit Zucker und Spielwaren, deren Qualität unklar ist“, so Kropp.

15.07.2024 DGA | Quelle: Initiative proDente e.V.

Was ist Hypodontie und warum sollte sie unbedingt behandelt werden?

Ein gesunder, erwachsener Mensch hat normalerweise 32 Zähne. Doch es gibt Menschen, die weniger haben, manchmal sogar nur 26. Woher kommt das? Ist das schlimm? Was rät der Zahnarzt bei Hypodontie?

Mehr Erwachsene als viele wissen, haben weniger als 32 Zähne. Warum?

Bei manchen Menschen entwickelt sich kein vollständiges Gebiss. Das hat oft genetische Ursachen und wird als Hypodontie (Zahnunterzahl) bezeichnet. Fehlen Zähne, sollte man den Zahnersatz nicht aufschieben.

Hypodontie ist eine erblich bedingte Erkrankung

Im Optimalfall besitzen Erwachsene 32 Zähne: acht Schneidezähne, vier Eckzähne, 16 Backenzähne und vier Weisheitszähne. Durch Unfälle oder Krankheiten wie Karies können Zähne verloren gehen. Doch bei manchen Menschen sind sie nie durchgebrochen. Schätzungen zufolge betrifft das bis zu sechs Prozent der Bevölkerung.

Man unterscheidet zwischen der echten Hypodontie, bei der bereits die Zahnanlagen fehlen, und der unechten, bei der die Zähne zwar vorhanden sind, aber nicht durchbrechen. Die echte Hypodontie ist genetisch bedingt. Dann gibt es oft eine Häufung innerhalb der Familie. Die unechte Variante hat verschiedene Ursachen. In vielen Fällen ist der Kiefer zu klein.

Die Folgen von fehlenden Zähnen

Fehlende Zähne führen zu schwerwiegenden Problemen, wie einer eingeschränkten Lebensqualität. Ist das Gebiss im sichtbaren Bereich betroffen, kann das Selbstwertgefühl stark darunter leiden. Das fördert Depressionen und Ängste. Hypodontie ist aber nicht nur kosmetisch ein Nachteil, sondern auch funktionell. Aufgrund von Lücken im Gebiss können Kau- und Sprachstörungen folgen. Der Kiefer und andere Zähne werden oft in Mitleidenschaft gezogen. Das kann bis zum Verlust gesunder Zähne und des Kieferknochens führen.

Bei Verdacht auf Hypodontie sollte man den Zahnarzt oder Kieferchirurgen aufsuchen, das ist auch für junge Menschen wichtig. Beim Röntgen oder bei einer CT-Untersuchung lässt sich feststellen, ob Zahnanlagen im Kiefer vorhanden sind. Außerdem kann eine DNA-Analyse darüber Aufschluss geben, ob ein Kind betroffen ist, wenn ältere Verwandte fehlende Zähne aufweisen. Es ist sinnvoll, die Behandlung früh zu beginnen, damit die Betroffenen keine oder nur geringfügige Komplikationen erleiden.

Behandlung eines lückenhaften Gebisses

Fehlen Zähne, unabhängig von der Ursache, sollte kein Betroffener damit leben. Eine bewährte Behandlung ist das Einsetzen von Zahnersatz. Mit Implantaten, Brücken oder Teilprothesen lässt sich die Zahnunterzahl ausgleichen. Auch das Gebiss betroffener Kinder sollte zahnärztlich überwacht werden, damit zeitnah eingegriffen werden kann. Bei der unechten Hypodontie kann mit einem chirurgischen Eingriff mehr Platz für die Zähne geschaffen werden.

Alarmierende Ergebnisse

Die Niederlassung in der eigenen Zahnarztpraxis hat offenbar stark an Attraktivität verloren. Das geht aus einer repräsentativen Online-Befragung des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi) in Zusammenarbeit mit der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) hervor. Mehr als die Hälfte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer (58 Prozent) würden sich demnach heute nicht mehr niederlassen. Ein noch höherer Anteil (72 Prozent) überlegt, vorzeitig aus der Versorgung auszuscheiden. Dabei erachten nahezu 100 Prozent ihre Arbeit als sinnvoll und nützlich.

Grund für die hohe Unzufriedenheit innerhalb der Zahnärzteschaft sind vor allem die aktuellen Rahmenbedingungen: Knapp 97 Prozent der befragten Zahnärztinnen und Zahnärzte fühlen sich durch die Vielzahl an bürokratischen Aufgaben überlastet, rund 81 Prozent sehen ihren Praxisablauf infolge einer praxisfernen Digitalisierung beeinträchtigt. Beide Faktoren führen zusammen mit einem sich verschärfenden Fachkräftemangel dazu, dass fast alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Zeit für ihre Kernaufgabe – die Patientenversorgung – eingeschränkt sehen.

Gekürzte Mittel verschärfen die Lage Die Folgen des GKV-Finanzstabilisierungsgesetzes (GKV-FinStG) und der damit verbundenen Budgetierung verschärfen die Situation in den Praxen weiter. Drei Viertel der Teilnehmerinnen und Teilnehmer gaben an, von den Honorarkürzungen bereits betroffen zu sein. Zwangsläufig müssen die Praxen ihre Abläufe daher anpassen, was bei 87 Prozent bereits sogar zu Einschränkungen in der Patientenversorgung führt. Längere Wartezeiten auf einen Termin sind die Folge. Mit einer Verschlechterung ihrer wirtschaftlichen Lage noch in diesem Jahr rechnen fast 90 Prozent.

„Diese Befragung zeigt eindrucksvoll, dass unsere Forderungen nach weniger Bürokratie, nach einer tragfähigen Finanzierung, nach einer praxistauglichen Digitalisierung und nach Abschaffung der Mittelbegrenzung keine haltlosen Lobbyisten-Klagen sind, wie es Bundesgesundheitsminister Lauterbach wiederholt behauptet“, erklärt Martin Hendges, Vorsitzender des Vorstandes der KZBV. „Diese Ergebnisse spiegeln die ganz realen Probleme und Sorgen der Praxen wider. Wir haben Minister Lauterbach bereits frühzeitig Lösungsvorschläge unterbreitet. Seine Vorstellung der Problemlösung, nämlich ein Wechsel hin zu einem staatlich gelenkten Gesundheitssystem, wird keine Abhilfe schaffen. Im Gegenteil!“

Hoher Stresslevel Fast drei Viertel der Teilnehmerinnen und Teilnehmer fühlen sich bereits jetzt „ausgebrannt“, zumal sie immer mehr Patientinnen und Patienten von Praxen übernehmen müssen, die aufgeben bzw. ihre Arbeitszeit reduzieren. Zudem sehen 97 Prozent keine angemessene Wertschätzung ihrer Arbeit durch die Politik. „Mein Blick geht sorgenvoll in die Zukunft“, so Hendges weiter. „Wenn sich so viele Kolleginnen und Kollegen am Limit sehen und mit dem Gedanken spielen, vorzeitig aus der Patientenversorgung auszusteigen, ist das ein eindeutiger Beweis für schlechte Rahmenbedingungen und damit auch nicht der dringend notwendige Anreiz für den zahnärztlichen Nachwuchs sich niederzulassen.“ 90 Prozent befürchten daher auch laut Stimmungsbarometer, keine geeignete Nachfolge für die Praxis zu finden.

Verlässliche Rahmenbedingungen schaffen „Gerade aber die selbstständig und freiberuflich tätigen Zahnärztinnen und Zahnärzte bilden das Fundament einer flächendeckenden, wohnortnahen und qualitativ hochwertigen zahnärztlichen Versorgung. Mit einer durch staatszentrierte Großstrukturen organisierten Versorgung wird es nicht funktionieren, das bewährte Versorgungsniveau aufrechtzuerhalten. Die Unabhängigkeit von Weisungen und Interessen Dritter sowie die fachliche Entscheidungsfreiheit im Rahmen der Berufsausübung machen den Kern der Freiberuflichkeit aus“, betont Hendges und fordert daher von der Politik gute und verlässliche Rahmenbedingungen für die inhabergeführten Praxen. Daran führe kein Weg vorbei. In einigen Regionen zeige sich bereits heute exemplarisch, wie schlecht es um die wohnortnahe zahnärztliche Versorgung bestellt ist. Aber selbst dort, wo auf dem Papier aktuell noch eine gute Versorgungslage vorherrsche, dürfte es künftig eng werden – wenn die Politik nicht umgehend gegensteuert.

Hintergrund zur Online-Befragung Eine Einladung zur Teilnahme an der Online-Befragung erhielten alle zugelassenen Zahnärztinnen und Zahnärzte sowie zugelassenen Medizinischen Versorgungszentren auf Basis der bundesweiten Daten, von denen sich 12,2 Prozent beteiligt haben. Die Befragung lief vom 18.04.2024 bis zum 20.05.2024; das Durchschnittsalter der Teilnehmerinnen und Teilnehmer lag bei 53,8 Jahren. 82 Prozent von ihnen sind in einer Einzelpraxis tätig, 16 Prozent in einer Berufsausübungsgemeinschaft und die übrigen in einem Medizinischen Versorgungszentrum.



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